Otto Brenner Preis 2026
Neuausrichtung des Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus
Nach der Verleihung und der 20-Jahr-Feier des Otto Brenner Preises im Jahr 2024 haben Stiftung und Jury den Preis weiterentwickelt und neu ausgerichtet.
Die Vergabe von Recherchestipendien wird in Anzahl und Dotierung aufgewertet, um die Recherche als Fundament des kritischen Journalismus zu stärken. Auch wird der Preis ab diesem Jahr in Kooperation mit Netzwerk Recherche im Rahmen der NR-Jahreskonferenz in Hamburg vergeben.
Die Zielsetzung des Preises bleibt bestehen. Der Preis für kritischen Journalismus orientiert sich am politischen Vermächtnis Otto Brenners:
Er machte Zivilcourage zum Maßstab seines Handelns und forderte das auch von seinen Mitmenschen.
Jury und Stiftung wollen durch die Vergabe des Preises und der Stipendien
- gesellschaftlich relevante, nicht ausreichend behandelte Themen in das Blickfeld der Öffentlichkeit rücken. Dazu gehören Themen wie: unternehmerische Verantwortung, Macht- oder Amtsmissbrauch, Diskriminierung, Manipulation der öffentlichen Meinung, Missmanagement, Korruption usw.
- Journalist*innen, insbesondere auch am Anfang ihrer Karriere, ermutigen, ungeachtet möglicher Konsequenzen, unbequeme Fragen zu stellen und Missstände klar zu benennen.
- herausragende lokale Recherchen auszeichnen, die kritischen Journalismus für Leser*innen vor Ort erfahrbar machen und in ihre Lebenswirklichkeit integrieren.
- Beiträge prämieren, die sich durch eine eigenständige und gründliche Rechercheleistung positiv absetzen und in Sprache, Stil und Darstellungsweise Maßstäbe setzen.
Das Preisgeld von 35.000 Euro wird in folgender Aufteilung vergeben:
- Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus, dotiert mit 5.000 Euro
- Preis für die beste lokale Recherche, dotiert mit 3.000 Euro
- Newcomerpreis für engagierten Journalismus, dotiert mit 3.000 Euro
- 4 Recherche-Stipendien, jeweils dotiert mit 5000-9000 Euro (gesamt 24.000 Euro)
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